Meine Motivation
Ich verwirkliche hier ein Herzensprojekt.
Durch meine langjährige Tätigkeit im medizinischen Bereich habe ich selbst viele Extremsituationen hautnah miterlebt. Als ich begann, meine Leidenschaft für die Fotografie in diesen Bereich einzubringen, wurde mir bewusst, wie groß das Interesse an dieser oft verborgenen Realität ist.
So entstand die Idee für dieses Projekt.
Meine Erfahrung mit sensibler Fotografie, beispielsweise beim Begleiten von Familien, die ein Sternenkind verloren haben, hat mich gelehrt, wie wichtig ein achtsamer und respektvoller Blick ist, um die Tiefe solcher Momente festzuhalten. Diese Sensibilität möchte ich in meiner Arbeit weiter nutzen.
Mein Ziel ist es, den Menschen, die sich täglich in ihrem Beruf diesen herausfordernden Situationen stellen, Sichtbarkeit zu geben. Ich möchte diejenigen zeigen, die sich selbst in diesen Momenten befinden oder einen geliebten Menschen durch diesen Prozess begleiten.
Die fotografischen Einblicke sollen sowohl die medizinisch-technischen als auch die zwischenmenschlichen Aspekte der Intensivmedizin beleuchten – die Momente der Hoffnung und die ungefilterte Realität des Kampfes ums Überleben.
Schön, dass du da bist!
Ich bin Marina. Nach meiner Ausbildung zur Kinderkrankenschwester habe ich mehrere Jahre auf einer pädiatrischen und neonatologischen Intensivstation gearbeitet und meine Weiterbildung in der Intensivpflege abgeschlossen. Parallel zu meiner Arbeit fand die Fotografie ihren Weg in mein Leben – insbesondere die Fotografie von Frühgeborenen.
Mittlerweile studiere ich Medizin und arbeite nebenbei auf einer neonatologischen Intensivstation. Im Rahmen meines Engagements in einem Förderverein für Frühgeborene sowie meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Fotografin für Sternenkinder ist die Idee für das Projekt entstanden.